Herzlich willkommen!

Herzlich willkommen!

Seit nunmehr fast eineinhalb Jahren wird unser Alltag von einer Pandemie beherrscht, die das uns bekannte Miteinander – im Privaten wie im Beruflichen – verändert hat. Kontakt- und/oder Ausgangsbeschränkungen lassen uns nicht in den Dialog kommen wie wir es gewohnt sind. Viele Unternehmen können ihre Aufgaben nur eingeschränkt oder mit Schwierigkeiten wahrnehmen – es ist viel Kreativität, Mut, Zuversicht und Durchhaltevermögen gefragt, damit die Pandemie nicht das Zepter übernimmt.

Das aktuelle Motto unserer Gilde „Balance halten“ hat dadurch neue Facetten bekommen. Es geht nicht mehr nur um unternehmerisches Wachstum und Erfolg und loyale und zufriedene Mitarbeitende oder um internationale marktwirtschaftliche Ausrichtung und Nachhaltigkeit, Regionalität oder Klimaneutralität. Die Facetten Digitalisierung, Veränderungsgeschwindigkeit und Komplexitätszuwachs haben durch die Pandemie neuen Rückenwind bekommen. Einiges an bekanntem Wissen ist nicht mehr hilfreich und auch vermeintlich logische Abhängigkeiten, z. B. viele volkswirtschaftliche Theorien, funktionieren nicht mehr. Hier ist ein auf Balance ausgerichtetes neues unternehmerisches Agieren gefragt. Wir müssen uns neu ausrichten und unser Handeln neu justieren.

Braucht es jetzt Rückbesinnung auf die wirklich wichtigen Themen? Ich meine ja!
Es braucht Antworten auf die Fragen „Was ist in diesem Land jetzt und in Zukunft wichtig?“, „Wie unterstützen wir regionalen Stärken und wofür stehen wir, wenn wir gesellschaftliche und soziale Verantwortung wahrnehmen wollen?“ und vor allem: Es braucht eine gemeinsame Basis – einen Wertekompass, der uns allen Orientierung gibt. Es braucht Gleichgesinnte, mit denen wir uns austauschen können – dafür steht die Westfälische Kaufmannsgilde.

Auch wenn der persönliche Austausch bei gemeinsamen Präsenzterminen für einen längeren Zeitraum zu kurz kam, ist es dann nicht umso wichtiger zu wissen, wie wir am besten Gleichgesinnte erreichen können? 

Wir sind füreinander da – gemeinsam gehen wir „da durch“.
Da bin ich zuversichtlich.

Herzlichst Ihre
Gabriele Kroll