Lebensweisheiten und Leidenschaft im Handeln

Lebensweisheiten und Leidenschaft im Handeln

Gestern durften wir als Westfälische Kaufmannsgilde die private Sammlung eines leidenschaftlichen Motorsport-Spezialisten in Augenschein nehmen.

Wir alle wissen, dass „das Auto des Deutschen liebstes Kind“ war und immer noch vielerseits ist. Diese Formulierung bringt aber nur unzureichend wieder, was Leidenschaft im Umgang mit Motoren, mit motorisierten Zeitzeugen oder mit Ästhetik im Automobilbau eigentlich ausmacht. Unser bodenständiger und westfälisch sehr sympathische Gastgeber, Herr Klaus Völkmann, führte uns durch einen sehr beeindruckenden Abend, der immer wieder mit autobiografischen Anekdoten gespickt war.

„Motorrad fahren darfst Du erst, wenn Du Deine Sturm- und Drangzeit hinter Dich gebracht hast“, so die Botschaft des Vaters an den Sohn. Die logische Frage des Sohnes „Und wann ist das?“ wurde recht einfach beantwortet: „Wenn Du das Motorrad selber bezahlen kannst!“ Ein Dialog, der zu bewusstem und nachhaltigem Handeln führte – stets in dem Bewusstsein wofür man die Verantwortung inne hat. Werte, die Herrn Völkmann erfolgreich gemacht haben – auch wenn unternehmerische schwierige Phasen zu meistern waren. Die unternehmerische Aufgabe stets mit hoher Leidenschaft im Blick, führte zu „Begegnungen“ mit einzigartigen Fahrzeugen, die er dann sammelte. Weniger aus Profitorientierung, sondern aus Liebe zu den einzelnen Dingen, die man immer mal wieder ansehen, anfassen und nutzen möchte. Sonst hätte er wohl kaum Anfragen des Guggenheim-Museums in New York für die Ausstellung einzelner Exponate abgelehnt.

Sämtliche Autos, Motorräder und Fahrräder sind alle funktionstüchtig. So wurde uns auch der eine oder andere Motor vorgeführt oder einzelne von uns durften auch mal in einem Fahrzeug Platz nehmen.

Kurzum: Es war ein toller Abend, der den Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird. Unser herzlicher Dank gilt dem Gastgeber und seinem Team, das ihn vor Ort unterstützt hat!

Das anhängende Foto zeigt z. B. ein Original-Motorrad von Michael Schumacher – kaum zu glauben, dass es in Dortmund-Bodelschwingh steht.

Fotos: Thilo Weiss